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04.02.2011

Über 400 Gäste erlebten Ministerpräsident Stefan Mappus

 

Stefan Teufel MdL, Ministerpräsident Stefan Mappus und Volker Kauder MdB

Stefan Mappus bei seiner Rede in Rottweil

Mappus wird begeistert gefeiert


Die eindeutige Botschaft, die beim Neujahrsempfang in Rottweil ausging, kam bestens an: Die einzigartige Erfolgsgeschichte Baden-Württembergs sei nicht vom Himmel gefallen, sondern hart erarbeitet worden und müsse jeden Tag neu erkämpft werden, "damit wir auch in Zukunft vorne bleiben", so Stefan Mappus.

Ministerpräsident Stefan Mappus zeigte in seiner Rede, in der er die erbrachten Leistungen nur streifte und mehr die Leitlinien einer zukünftigen Landespolitik auf, dass das Wirtschaftswachstum als Voraussetzung diene, dass "unsere Kinder auch in Zukunft alle Chancen haben". Mappus: "Nirgends in Europa ist die Jugendarbeitslosigkeit so gering wie bei uns. Und das Ziel ist, die Zahl weiter zu senken." Weil die Bildung entscheidend sei für die Zukunft jedes Einzelnen, investieren wir mehr in die Bildung ans jedes andere Land: "Wir wollen für jedes Kind die best möglichen Chancen schaffen."

Zuvor war der Ministerpräsident vor der Tür von ein paar hundert Demonstranten "empfangen" worden. Drinnen dann im Saal lobte der CDU-Politiker dann – wie auch schon beim direkten Kontakt -, dass die Bürgerinitiative friedlich ihre Argumente vorgebracht hätten und sich für ihre Anliegen engagieren. Nicht nur deswegen wohl lag auch eine Aussage zu den Vorgängen um Stuttgart 21 nahe: "Großprojekte sind immer umstritten, und aus den Erfahrungen von S 21 ziehen wir die Konsequenz, dass wir das Planungsrecht ändern wollen." Vor allem aber erhielt er sehr viel Zustimmung zur Begründung den Bau des Projektes. Und: "Es geht nicht, dass der Hochgeschwindigkeitszug die Alb mit 60 km/h hochtuckelt. Das ist königlich-wirtschaftliches Eisenbahnmuseum!"

Im Schlusswort appellierte der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Unionsbundestagsfraktion, Volker Kauder für die "Freude am Neuen", für Innovationen, für Forschung und Entwicklung. Nur dann könne der Wohlstand erhalten bleiben, nur dann werde das, was in nahezu 60 Jahren aufgebaut worden sei, nicht verspielt. Volker Kauder versprach genau so "Rückenwind aus Berlin“ wie den eigenen Einsatz in diesem Wahlkampf, "dass der erfolgreiche Weg weitergeführt werden kann."

So wie er Stefan Mappus für seine Arbeit als Ministerpräsident, der aus dem Stand heraus in das Amt gekommen sei und das Land hervorragend führe, lobte, zeigte sich der Christdemokrat auch "froh und glücklich" darüber, dass der Kreis Rottweil mit Stefan Teufel einen jungen, außerordentlich erfolgreichen und sympathischen Abgeordneten im Landtag habe. Was er für den Kreis in diesen fünf Jahren geholt habe, sei geradezu sensationell, sagte er.

Gute Stimmung rundum, auch wenn in allen Reden, auch bei Stefan Teufel, der als CDU-Kreisvorsitzender bei der Begrüßung den Wahlausgang – "Heute in 56 Tagen wird gewählt!" - als noch offen bezeichnete. Er machte aus seinem Ja für eine Justizvollzugsanstalt im Kreis Rottweil kein Geheimnis und setzt im Übrigen weiter auf den Dialog mit den Bürgern. Eine Grunddevise seines politischen Handelns.

Quelle: Stefan Teufel MdL

 
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