 Ministerpräsident Stefan Mappus und Karl Zimmermann MdL  Stefan Mappus bei seiner Rede in Kirchheim ...  ... in einer voll besetzten Stadthalle
 | Ministerpräsident begeistert mit packender Rede – Mappus lobt die hervorragende Bilanz von Schwarz-Gelb: "Wenn Sie Baden-Württemberg und seine Wirtschaftskraft als eigenen Staat ausgliedern würden, wären wir die Nummer neun in ganz Europa."
Der Landtagsabgeordnete Karl Zimmermann konnte sich freuen, dass Ministerpräsident Stefan Mappus sein Versprechen gehalten hat und zum Wahlkampfauftakt in den Wahlkreis Kirchheim gekommen war. Gemeinsam mit der Stammkapelle des Musikvereins Nabern begrüßte er den Ministerpräsidenten in der bestens gefüllten Kirchheimer Stadthalle beim Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Kirchheim-Dettingen.
Zimmermann nutzte die Gelegenheit, um seinen Parteifreund und langjährigen Wegbegleiter Stefan Mappus vorzustellen. Bereits seit 2001 kenne er Stefan Mappus als Abgeordnetenkollegen, als Minister, Fraktionsvorsitzenden und schließlich als Ministerpräsident und Landesvorsitzenden der CDU. "Ich habe Stefan Mappus immer als sehr gradlinig und zielbewusst erlebt. Ein Politiker mit viel Engagement für unser Land. Ein Ministerpräsident, der für eine konservative und zukunfts-gerichtete Politik in Baden-Württemberg steht. Ein Mann der Chancen nutzt und sie auch ergreift, wenn sie sich bieten."
"Im Gegensatz zum Spitzenkandidaten der SPD richtet Stefan Mappus sein Fähnchen nicht jeden Tag aufs Neue am Wind aus und ist im Gegensatz zu den Grünen nicht gegen alles Zukunftsgerichtete", rief Zimmermann den Zuhörern zu. "Er ist ein Mann, der sein Tun und Reden nicht hemmungslos den Meinungsumfragen unterwirft oder Wasser predigt und Wein säuft, wie beispielsweise Herr Özdemir, der sich gerne als Oberöko verkauft, gegen S21 ist, aber für die Strecke vom Flughafen nach Cannstatt den Hubschrauber nutzt. Mir graust es vor einem Ministerpräsidenten Schmid, Kretschmann, Palmer oder Özdemir. Das wäre eine Katastrophe für Baden-Württemberg."
Stefan Mappus lobt die hervorragende Bilanz von Schwarz-Gelb, In seiner einstündigen Rede machte Stefan Mappus deutlich, was im CDU-geführten Baden-Württemberg erreicht wurde und wo das Land heute steht. "Ein Wachstum von 4,7 % in 2010 ist nicht nur Spitze in Deutschland, es ist auch noch ein ganzes Prozent mehr als bei den zweitplatzierten Bayern." Auch bei der Arbeitslosigkeit ist keiner besser als Baden-Württemberg mit 4,3 %. Bei der Jugendarbeitslosigkeit steht Baden-Württemberg sogar europaweit am besten da. "Wenn Sie Baden-Württemberg und seine Wirtschaftskraft als eigenen Staat ausgliedern würden, wären wir die Nummer neun in ganz Europa", verdeutlichte Mappus die Spitzenposition des Landes.
Baden Württemberg ist das erste Land, das mit der Nullverschuldung wirklich ernst gemacht habe, so Mappus. Baden-Württemberg habe gespart, zwei Jahre sei man ohne Schulden ausgekommen. Man habe im Gegenteil sogar einen Haushaltsüberschuss erwirtschaftet, der zu 100% der Bildung zugute gekommen sei. "Deswegen kann es nicht sein", argumentierte der Ministerpräsident im kämpferischsten Teil seiner Rede, "dass wir sparen und die anderen fleißig das Geld ausgeben. Im Schnitt der letzten Jahre hat Baden-Württemberg jeweils rund zwei Milliarden Euro in den Länderfinanzausgleich einbezahlt. Nur zur Einordnung: Das ist in einem einzigen Jahr deutlich mehr Geld, wie das Land für Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm über die gesamte zehnjährige Bauzeit bezahlt."
Und Mappus setzte fort: "Berlin hat 2010 sage und schreibe 2,9 Milliarden Euro aus dem Länderfinanzausgleich kassiert. Doch anstatt Herr Wowereit mal "Danke" sagt, stellt er sich hin und sagt: "Ich bin arm, aber sexy." In Berlin ist seit diesem Jahr der Kindergarten völlig umsonst - dank unserem Geld. Brandenburg hat rund 400 Millionen bekommen. Trotzdem hat die Platzeck-Regierung dort im Sommer mit viel Tamtam und wenig Wirkung als einziges Bundesland ein so genanntes "Schüler-Bafög" eingeführt. Rheinland-Pfalz lag uns mit immerhin gut 260 Millionen auf der Tasche. Trotzdem verspricht die SPD in Mainz kostenlose Schulbusse für alle Kinder. "Fehlt nur noch Freibier für die Eltern."
"Verkehr, Energie und Bildung", so umriss Mappus die wichtigsten Zukunftsfelder des Landes. Mit Spitzenwerten konnte Mappus auch im Bereich Bildung aufwarten. Die Vielgliedrigkeit des Schulsystems und dessen Durchlässigkeit seien klare Pluspunkte. "Ich will keine Einheitsschulen“ betonte er. "Die sind das Ende des Grundsatzes fördern und fordern." Bevor Ministerpräsident Stefan Mappus im Anschluss an seine Rede noch intensiv das Gespräch mit der Bevölkerung suchte, fand er lobende Worte für Karl Zimmermann. "Wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen – aber gemeinsam können wir es schaffen!"
Quelle: Karl Zimmermann MdL
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