 | Ministerpräsident Stefan Mappus und Innenminister Heribert Rech: Pflege und Erhalt der Kultur der Heimatvertriebenen ist Herzenssache
Gemeinsam mit Ministerpräsident Stefan Mappus hat der Landesbeauftragte für Vertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler, Innenminister Heribert Rech, Vertreter des Bundes der Vertriebenen und der Landsmannschaften zu einem Jahresempfang der Landesregierung in den Marmorsaal des Neuen Schlosses in Stuttgart eingeladen.
Mappus und Rech erklärten, der zum ersten Mal in dieser Form stattfindende Jahresempfang sei ihnen persönlich ein wichtiges Anliegen gewesen. "Mit diesem festlichen Empfang wollen wir unseren Dank, unseren Respekt und unsere Wertschätzung gegenüber den deutschen Heimatvertriebenen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern zum Ausdruck bringen, die seit dem Zweiten Weltkrieg und bis heute zu uns gekommen sind und hier in Baden-Württemberg eine neue Heimat gefunden haben", sagten Mappus und Rech. Der Ministerpräsident würdigte besonders den Beitrag der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge für den Wiederaufbau des Landes: "Sie haben unser Gemeinwesen bereichert - politisch und wirtschaftlich, aber auch im gesellschaftlichen, kirchlichen und kulturellen Bereich."
"Die Veranstaltung ist Ausdruck unseres Bekenntnisses zu unseren heimatvertriebenen Landsleuten. Sie setzt ein großartiges Signal und zeigt, dass die Heimatvertriebenen und ihre Anliegen bei der Landesregierung einen hohen Stellenwert genießen", sagte Minister Rech. Der Landesbeauftragte für Vertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler blickte auf das vergangene Jahr zurück und erinnerte an die Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Charta der Heimatvertriebenen, die großen Jubiläen der Landsmannschaften, die vielen Bundes- und Landestreffen sowie die Feiern zum Tag der Heimat. Dies seien immer gute Gelegenheiten, um miteinander ins Gespräch zu kommen. "So hatte ich die Möglichkeit zu erfahren, was Sie aktuell bewegt. Dies zu wissen, ist mir als Ihr Landesbeauftragter sehr wichtig und sehr wertvoll", sagte Rech.
"Das Wissen um die Kultur der deutschen Heimatvertriebenen muss über die Zeit der Erlebnisgeneration hinaus erhalten bleiben. Daher ist es wichtig und richtig, die Pflege und den Erhalt der Kultur der Heimatvertriebenen zu unserer Herzenssache zu machen", betonten Mappus und Rech. Das Kulturgut der deutschen Heimatvertriebenen sei ein unverzichtbarer Teil der Identität des ganzen deutschen Volkes - unabhängig von Grenzen und staatlicher Zugehörigkeit.
Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg
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